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René Ramon von Dufftown 2000 präsentiert einen Pittyvaich dort wo einst die Brennerei stand...
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...so, die Hälfte der eh recht großzügig bemessenen Zeit in Schottland
ist längst 'rum, gesehen hab ich schon eine Menge diesmal, ich habe
bislang 11 Distillen besichtigt, bei denen ich vorher noch nicht war und
mindestens, warscheinlich deutlich mehr, Brennereien "von außen"
besichtigt, sei es drum ob ich nicht wollte oder das die nicht wollten.
Bei den insgesamt 37 besichtigten Whiskyfabriken gab es bis gestern nur
einen doppelten Besuch, das war letztes Jahr Ardbeg. Gestern kam mit
Glenfarclas die zweite dazu und heute gleich fünf. Grund dafür war, das
ich die Seven Stills Tour nochmals erleben wollte, wie vor zwei Jahren
zusammen mit Jörg. Leider ist der erste Gedanke wenn es um die Tour
damals ging, das Wetter, völlig untypisch für meine
Schottlandaufenthalte, regnete es diesemTag Katzen, Hunde, Elche und
weiß ich was noch..., es war nicht so optimal... Das Wetter heute war
gut bis sehr gut, von dieser Seite drohte keine Gefahr. Der zweite Punkt
der mir damals etwas unangenehm aufgestoßen war, das war das strenge
Fotoverbot in den drei Diageo Distillen. Damals war ein junger Manager,
der auf der Karriereleiter noch etwas Luft nach oben hatte, zuständig
und bestand auch auf die absolute Einhaltung. Der heutige Manager, weit
in den 60'ern, sah das deutlich gelassener und erlaubte Fotos ohne
Blitz, bei der Verkündung dessen, hätte ich ihn beinahe geknutscht...
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Dufftown Distillery... Home of Singleton of Dufftown
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Dufftown Distillery - Brennblasen
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Nun zum Ablauf der Tour. Es waren 30 Leute im gecharterten Bus, es war
(wie immer) schnell ausverkauft, Niels aus Wuppertal (samhain) und ich
waren die einzigen Deutschen, der Großteil bestand wie üblich aus
Skandinaviern und einigen "wichtigen" US-Amerikanern. Erste Station war
der Platz, an dem Anfang der 1990er Jahre die Pittyvaich Distillery
stand, in der selten guter Whisky distilliert wurde, eher Versuche
gemacht wurden. Eine vernünftige Abfüllung ist und bleibt die
Flora&Fauna Abfüllung, die war unser erster Dram. Weiter ging es mit
der Dufftown Distillery, es gab dazu den12jährigen Singleton of
Dufftown, nicht gerade mein Ding, aber viele Originalabfüllungen dieser
eher großen Brennerei gibt es halt nicht.
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Mortlach - oldest distillery in town...
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...got a brandnew washback...
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Station 3 : Mortlach. Wenn es
mir eine Distillery in Dufftown angetan hat, dann ist es Mortlach, die
älteste auch und die, in der Glenfiddich Gründer William Grant sein
Handwerk erlernte. Bei Mortlach wird zur Zeit reichlich gebaut, wir
konnten u.a. ein neuen Washback aus Holz sehen, der gerademal gebaut
wurde und erst nächste Woche in Betrieb geht sehen. die Brennblasen
waren eingerüstet weil auch da irgendwelche Wartungsarbeiten
durchgeführt werden. Das interessanteste aber war, das ca. nächstes Jahr
die Brennerei verdoppelt wird, soll heißen, die 3-4 Warehouses links
neben dem Eingang werden platt gemacht und ein neues Brennereigebäude
wird errichtet, mit originangetreuen Kopien der vorhandenen Brennblasen.
Diageo gibt derzeit ganz schön Gas...
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...bei Glendullan wird überwiegend Whisky für Blends hergestellt...
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Danach ging es zu Glendullan, der
dritten Diageo Distillery, wo es einen Singleton of Glendullan gab, von
dem ich bis heute auch noch nichts wußte... Es folgte ei Stop auf dem
Gelände der Parkmore Distillery, die seit den frühen 1930er Jahren nicht
mehr produziert. Hier gab es auch Kekse und Käse. Es folgten mit
Balvenie und Glenfiddich die letzten produzierenden Distillen des Tages,
wobei der Besuch des Warehouses # 8 schon schön war, zumal es etwas
direkt aus dem Solerakessel gab, was extrem lecker war... ...nicht
unterschlagen möchte ich auch, das wir die Kininvie Distillery auf dem
Glenfiddich Gelände auch besichtigt haben, die sind hauptsächlich für
den Blend Monkeys Shoulder zuständig, ein 20jähriger Single Malt
wurde dazu gereicht, ein Whisky, den man definitiv nirgendwo kaufen
kann.
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Balvenie produziert einen Teil seines Malzes selbst...
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Der Ofen zur Malzdarrung
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Der Autor vor den Brennblasen von Kininvie
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Es folgte die letzte Station : Convalmore, eine Distillery die
seit 1985 geschlossen ist, und deren Gebäude heute von Glenfiddich als
Lagerhäuser benutzt werden. Es wurde ein 1984'er Convalmore von Gordon
& MacPhail (CC) gereicht und die Tour schien bereits vorbei, als
plötzlich ein direkter Anwohner mit einer Flasche Glenfarclas erschien,
die er einfach mal an uns verteilt hatte. Es handelte sich um eine
Fassstärke von über 67 %, selbst abgefüllt, ohne Label und sehr lecker,
sowas kann man nur in Schottland erleben, wenn überhaupt... Fazit der
Tour ist auf jeden Fall, das es sehr viel Spaß gemacht hat. Es war viel
besser als vor zwei Jahren und das lag nicht nur am Wetter. Nach der
Tour wurden Niels und ich von unseren Forumskollegen Martin_P nebst
Gattin Carmen und Holdu eingesammelt und es ging in den Highlander Inn
nach Craigellachie, wo Jan (HamburgMalt) schon auf uns wartete, wir dann
dinierten, tranken und stundenlang über unser gemeinsames Hobby, dem
schottischen Landwein philosophierten. ...ein wunderschöner Tag...
Morgen : Tomintoul, klar ich berichte...
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...am Ende einer langen Tour...
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